Dr. med. Margot Majkic

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Botulinumtoxin · 2 Min Lesezeit

Wie lange hält Botox — und was beeinflusst die Wirkdauer?

Drei bis sechs Monate ist eine grobe Faustregel — die echte Antwort hängt von Muskelpartie, Dosierung und persönlicher Stoffwechsel-Aktivität ab.

15. April 2026 · Dr. med. Margot Majkic

Wie lange hält Botox — und was beeinflusst die Wirkdauer?

Wenn ich Patientinnen frage, was sie zur Beratung führt, ist die Wirkdauer von Botox eine der häufigsten Folgefragen. Die kurze Antwort: 3 bis 6 Monate. Die längere Antwort ist deutlich spannender — und hilft Ihnen, realistische Erwartungen aufzubauen.

Was die Dauer wirklich bestimmt

  • Muskelpartie — der Frontalis (Stirn) baut langsamer ab als der Orbicularis (Krähenfüße).
  • Dosis — höhere, gut dosierte Einheiten halten typischerweise länger.
  • Stoffwechsel-Aktivität — bei sportlich sehr aktiven Patientinnen baut sich der Effekt manchmal schneller ab.
  • Häufigkeit — bei regelmäßiger Behandlung verlängern sich die Intervalle häufig.

Warum manche Patientinnen länger profitieren

Wer Botox kontinuierlich anwendet, trainiert die behandelten Mimikmuskeln gewissermaßen aus. Das Gewebe gewöhnt sich an einen entspannteren Grundzustand — und das führt dazu, dass die Wirkung gefühlt länger anhält und neue Falten langsamer auftreten.

Wann ist der nächste Termin sinnvoll?

Ich empfehle, nicht zu warten, bis die Wirkung komplett weg ist. Eine Auffrischung in dem Moment, in dem der Effekt anfängt nachzulassen — meist nach 4 Monaten — hält das Ergebnis stabil und braucht weniger Dosis pro Sitzung.

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