„Lachssperma-Behandlung“ — der Name ist ein bisschen reißerisch, das Verfahren dahinter ist eines der modernsten in der ästhetischen Medizin: Polynukleotide.
Was Polynukleotide tatsächlich sind
Polynukleotide sind hochgereinigte, sterilisierte DNA-Fragmente, gewonnen aus Lachs-Spermienzellen. Sie sind biokompatibel und hypoallergen. In der Haut wirken sie auf zellulärer Ebene: sie regen Fibroblasten an, hemmen Entzündungen und verbessern die Mikrozirkulation.
Wo Polynukleotide besonders gut wirken
- Augenpartie — Tränenrinne, dünne Haut unter dem Auge.
- Halsregion und Décolleté — wo klassische Filler oft zu plakativ wären.
- Hauterneuerung bei reifer oder gestresster Haut.
- Aknenarben — als Teil einer kombinierten Behandlung.
Was Polynukleotide nicht sind
Sie sind kein Filler. Sie bauen kein Volumen auf, sie füllen keine tiefen Falten. Wer ein „erste-Hilfe“-Lifting sucht, ist mit Hyaluron besser bedient. Wer langfristig Hautqualität verbessern möchte, profitiert von Polynukleotiden — meist in einem Programm aus 2 bis 3 Sitzungen.


