Dr. med. Margot Majkic

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Regenerative Medizin · 2 Min Lesezeit

Lachssperma-Behandlung: was Polynukleotide wirklich tun

Polynukleotide aus gereinigter Lachs-DNA sind eine der spannendsten regenerativen Behandlungen. Hier, was die aktuelle Studienlage sagt.

29. April 2026 · Dr. med. Margot Majkic

Lachssperma-Behandlung: was Polynukleotide wirklich tun

„Lachssperma-Behandlung“ — der Name ist ein bisschen reißerisch, das Verfahren dahinter ist eines der modernsten in der ästhetischen Medizin: Polynukleotide.

Was Polynukleotide tatsächlich sind

Polynukleotide sind hochgereinigte, sterilisierte DNA-Fragmente, gewonnen aus Lachs-Spermienzellen. Sie sind biokompatibel und hypoallergen. In der Haut wirken sie auf zellulärer Ebene: sie regen Fibroblasten an, hemmen Entzündungen und verbessern die Mikrozirkulation.

Wo Polynukleotide besonders gut wirken

  • Augenpartie — Tränenrinne, dünne Haut unter dem Auge.
  • Halsregion und Décolleté — wo klassische Filler oft zu plakativ wären.
  • Hauterneuerung bei reifer oder gestresster Haut.
  • Aknenarben — als Teil einer kombinierten Behandlung.

Was Polynukleotide nicht sind

Sie sind kein Filler. Sie bauen kein Volumen auf, sie füllen keine tiefen Falten. Wer ein „erste-Hilfe“-Lifting sucht, ist mit Hyaluron besser bedient. Wer langfristig Hautqualität verbessern möchte, profitiert von Polynukleotiden — meist in einem Programm aus 2 bis 3 Sitzungen.

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